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Pressespiegel

SZ vom 27.07.2010

Mit vielen Neuen gegen den freien Fall

Fußball-Bezirksligist FC Landsweiler-Reden geht mit neuem Trainer in die Saison

Nach zwei Abstiegen in Folge will der FC 08 Landsweiler-Reden in der Bezirksliga in dieser Saison oben mitspielen. Dabei sollen 14 neue Spieler und vor allem der neue Spielertrainer Kevin Bickelmann helfen.

Von SZ-Mitarbeiter Rolf Purper

Landsweiler-Reden. Der FC 08 Landsweiler-Reden erlebte in den vergangenen beiden Jahren eine rasante Talfahrt. In der Saison 2008/09 konnte sich der Fußballclub, der 25 Jahre lang ununterbrochen der Landesliga Nordost angehörte, nicht für die neu geschaffene Verbandsliga qualifizieren. Und auch in der Spielzeit 2009/10 ging es weiter abwärts. Der Verein landete auf einem Abstiegsplatz und rutschte noch eine Klasse tiefer in die Bezirksliga Neunkirchen. Landsweiler-Reden stürzte damit auch wegen der Neueinteilung der Spielklassen in zwei Spielzeiten von der zweithöchsten in die zweitunterste Klasse ab. Eine Entwicklung, die von den Verantwortlichen vorausgesehen wurde. Markus Dähmlow, zweiter Vorsitzender, und Schatzmeister Wolfgang Breininger, sagen: "Wir wollten die Forderungen von Spielern mit Landesliga-Qualität nicht erfüllen. Denn mehr Geld ausgeben, als wir haben, das ist nicht unser Ding. Also nahmen wir den sportlichen Abstieg in Kauf. Die Vereinskasse ist gesund, wir haben gespart und glauben jetzt, dass wir für die Bezirksliga eine konkurrenzfähige Mannschaft haben. Erstmals seit Jahren beschäftigen wir mit Kevin Bickelmann einen erfahrenen Spielertrainer."

Ähnlich sieht das Spielausschuss-Vorsitzender Günter Maginot. Der steht beim FC 08 für Vereinstreue und wechselte nie zu einem anderen Club. Maginot war über zwei Jahrzehnte ein Leistungsträger als Spieler, kickte noch als über 40-Jähriger bei den Aktiven und war auch schon Jugendleiter. Maginot: "Wir haben Geduld mit unseren jungen Spielern.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung Online

SZ vom 20.07.2010

Brücke zum Stadion soll bleiben

Fußgängerüberweg in Landsweiler-Reden wird 2011 saniert

Das Kohlwaldstadion ist mit dem Auto kaum erreichbar. Die Anbindung für Fußgänger erfolgt über eine Brücke, die marode ist. Trotz schlechter Haushaltslage will die Gemeinde den Überweg sanieren.

Von SZ-Mitarbeiter Rolf Purper

Landsweiler-Reden. Das Kohlwaldstadion, in dem der FC 08 Landsweiler-Reden seine Heimspiele austrägt und die Turngemeinde 1884 mit ihren Leichtathleten trainiert oder das Sportabzeichen abnimmt, liegt idyllisch. Mitten im Wald nahe dem Schiffweiler Krämerberg und zirka eineinhalb Kilometer entfernt vom Gegenortschacht, auch Bauershaus genannt, an der B 41 zwischen Ottweiler und Neunkirchen.

Als die einzige Sportstätte mit 400-Meter-Laufbahn und Gruben für Hoch- und Weitsprung der Gemeinde Schiffweiler Ende der 1960er Jahre mit einem Gesamtaufwand von rund 480 000 DM gebaut wurde, konnte niemand ahnen, dass einer der schönsten Naturrasenplätze des Saarlandes wenig später nur noch zu Fuß erreichbar war. Oder über holprige, dem Saarforst unterstellte Wege. Denn vor 40 Jahren wurde eine Brücke abgerissen, über die man mit dem Auto an das Stadion und über eine gut ausgebaute Straße direkt nach Wiebelskirchen gelangte. Grund für den Abriss war die Elektrifizierung der Bahnstrecke Neunkirchen-Wemmetsweiler, dass vielleicht das Tieferlegen des Gleiskörpers teurer war als die Beseitigung der Brücke. Als Ersatz wurde eine Fußgängerbrücke gebaut. Auch in Sinnerthal verfuhr man so. (die SZ berichtete) Bei den Diskussionen um deren Sanierung oder Abriss wurde auch die zum Kohlwaldtstadion führende Fußgängerbrücke genannt

. Die Saarbrücker Zeitung hakte nach. Fakt ist, dass beide Brücken rund 40 Jahre stehen. Aber die in Landsweiler-Reden wirkt massiver durch Beton-Elemente anstatt einem Geländer. Aber auch sie muss saniert, jedoch nicht abgerissen werden.

Im Haushalt für 2011 der Gemeinde Schiffweiler sind 130 000 Euro eingestellt. Bauamtsleiter Hubert Dürk und der Leiter Technik Andreas Rink teilten mit, dass das Bauwerk von Experten begutachtet wurde. Noch in diesem Jahr wird eine kleinere Reparatur fällig. 2011 müssen Brückenkopf und Auflagen saniert werden. Auch der Erste Beigeordnete Markus Fuchs bestätigte die Sachlage. "Das wird gemacht. Ein Abriss ist unzumutbar gegenüber dem FC 08 und vielen Erholungssuchenden, die Tag für Tag dort im nahen Wald spazieren gehen."

Fuchs weiß auch, dass es mit der Erreichbarkeit des Stadions und dessen Umfeld hapert. Die Gemeinde werde deshalb auch zusammen mit dem Forst nach einer tragfähigen Lösung suchen. Für Markus Dähmlow, den zweiten Vorsitzenden des FC 08, ist verwunderlich, dass diese Brücke bereits nach so kurzer Zeit mit großem finanziellem Aufwand repariert werden muss. "Vor über 100 Jahren hat man Viadukte gebaut, die auch heute noch allen Belastungen Stand halten. Solches hätte man auch von einem viel jüngeren Bauwerk erwarten können. Sowieso sei unverständlich, dass dieses Stadion ins Niemandsland gesetzt wurde. Durchaus Sinn gemacht hätte der Stadionbau im Klinkenthal. Aber das sei Schnee von gestern. Tatsache sei, dass dem FC 08 in über 40 Jahren finanzielle Verluste in sechs-, wenn nicht gar in siebenstelligem Euro-Bereich entstanden seien. Der Bau eines Wirtschaftsgebäudes sei aus Umweltschutz-Gründen verwehrt worden, auch weil ja über 500 Meter entfernt auf dem Buchenkopf das FC-Sportheim stehe. Dähmlow: "Doch welcher Zuschauer oder Spieler geht nach einem Spiel dorthin? Trotzdem, wir haben in all den Jahren gut gewirtschaftet." Der Verein sei schon seit Jahren unzufrieden mit dieser Situation. Für auswärtige Besucher sei das Stadion nur schwer zu finden. Und wenn die Finanznöte der Gemeinde in den nächsten Jahren zu einer Sperrung der Brücke führten, könne man nur noch "Gute Nacht Kohlwaldstadion" sagen. Dann sei auch die Existenz des FC 08 bedroht. "Ein Abriss ist nicht akzeptabel und unzumutbar gegenüber dem FC 08."

SZ vom 13.07.2007

SZ vom 08.01.2007


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SZ vom 19.07.2006


Saarbrücker Zeitung 13.07.2006


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